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Verlag Angelika Hörnig

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Günther Bach

Das Horn des Hasen

Ein verregnetes Wochenende auf einer Insel, ein Mann ist verschwunden, ein Einbruch in ein Haus, Rätsel und versteckte Hinweise. Ruhig erzählt und doch spannend wie ein Krimi. Der Roman über die Faszination des Bogenschießens und wie es die Menschen verändern kann.

ISBN: 9783980587747
176 Seiten, Taschenbuch
Preis 12,50 €
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--> Der 2. Roman "Pfeile im Nebel".
--> Der 3. Roman "Gegen den Strom".
--> Der 4. Roman "Das unsichtbare Ziel".

Auch als E-Book erhätlich

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ISBN: 9783938921203
E-Book
Preis 4,49 €

Rezensionen

Nur wer sein Ziel mit dem Horn des Hasen und dem Haar der Schlidkröte zu treffen verstehe, kann das Bogenschießen meistern, sagt ein fernöstliches Sprichwort, das im Zentrum des Romans "Das Horn des Hasen" von Günther Bach steht. Dieses sophistische Paradoxon will sagen, dass zum Treffen nicht das Gerät, sondern vielmehr die Einstellung wichtig sei. Weit davon, ein Bogenlehrbuch zu sein, beschreibt Bach darin, wie er - ein Architekt und Designer in der DDR - sich von der Faszination des Bogenschießens anstecken lässt, den Frust der Zwänge sportlichen Leistungsschießens ( wie auch des politischen Systems) erfährt und dann die magische befreiende Kraft des Strebens nach selbst gesteckten, selbst nach objektiv unmöglich zu erreichenden Zielen entdeckt. Spannend nicht nur für Bogenschützen. 
"Darmstädter Echo" vom 12. 12. 2000

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(...)Es ist die poetische Gelassenheit des Erzählers, die sich von Beginn an ins Bewusstsein senkt. Seine Arbeit als Architekt in der ehemaligen DDR lässt ihn unbefriedigt, Aufträge sind zum Selbstzweck entfremdet. Besuche auf dem kleinen Eiland Hiddensee (ins Geschehen verwobene Rückblicke), setzen einen seelischen Prozess in Gang, der allmählich neue philosophische Betrachtungsweisen eröffnet.
Auf leisen Sohlen beginnt die geheime Suche nach dem Freund, nach verborgenen Zeichen, die über Grund und Art seines Verschwindens Aufschluss geben könnten. Erhard, der lebenskluge Bogenschütze, ein Einsiedler, der dem maroden System den Rücken gekehrt hatte und für die Dauer dreier Sommer den Erzähler sowohl in der Kunst des Bogenschießens als auch in eine Hingabe an die eigene Intuition unterwiesen hat.
Diese auffallend intensive Zeit auf der Insel Hiddensee bildet den Umdrehungspunkt, und je mehr der Protagonist sich einer übersinnlichen Wahrnehmung anvertraut, desto stärker wird ihm die Sinnlosigkeit des alltäglichen Daseins und der Verdruss über ein unausgefülltes Leben bewusst.(...)

Jette Pedersen, Amazon, 21.7.2009